Archiv für Kategorie Computer

Kohlrabi, Propeller, Blumenkohl…

…wie auch immer man das Teil auf der Kommandotaste der Apfelcomputer nennen möchte. Seitdem der Apfel nicht mehr drauf ist, was ich persönlich ja unglaublich schade finde, muss man ja wissen, wie man das Ding nennen soll.
Naja… ich weiß es auch nicht.
Aber ihr könnt ja eure Vorschläge gerne in den Kommentaren posten… :)

Ich hab aber eine kurze Story gefunden, wie es eigentlich zu diesem Zeichen gekommen ist:

We thought it was important for the user to be able to invoke every menu command directly from the keyboard, so we added a special key to the keyboard to invoke menu commands, just like our predecessor, Lisa. We called it the “Apple key”; when pressed in combination with another key, it selected the corresponding menu command. We displayed a little Apple logo on the right side of every menu item with a keyboard command, to associate the key with the command.

One day, late in the afternoon, Steve Jobs burst into the software fishbowl area in Bandley III, upset about something. This was not unusual. I think he had just seen MacDraw for the first time, which had longer menus than our other applications.

“There are too many Apples on the screen! It’s ridiculous! We’re taking the Apple logo in vain! We’ve got to stop doing that!”

After we told him that we had to display the command key symbol with each item that had one, he told us that we better find a different symbol to use instead of the Apple logo, and, because it affected both the manuals and the keyboard hardware, we only had a few days to come up with something else.

It’s difficult to come up with a small icon that means “command”, and we didn’t think of anything right away. Our bitmap artist Susan Kare had a comprehensive international symbol dictionary and she leafed through it, looking for an appropriate symbol that was distinctive, attractive and had at least something to do with the concept of a menu command.

Finally she came across a floral symbol that was used in Sweden to indicate an interesting feature or attraction in a campground. She rendered a 16 x 16 bitmap of the little symbol and showed it to the rest of the team, and everybody liked it. Twenty years later, even in OS X, the Macintosh still has a little bit of a Swedish campground in it.

Und er ist doch Choleriker… ;)
Es kommt also nicht von ungefähr, dass man in Norwegen und Schweden die Teile in Massen sieht…:-)

Hier der Link zu meiner Quelle.

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Pernel Kanic

Manchmal passieren Dinge, die hat man einfach nicht so gerne. Einen nicht mehr funktionierenden Rechner zum Beispiel.
Neulich habe ich es leider so weit gebracht. Mein Mac fuhr nicht mehr hoch. Kernel Panic. Bei sowas kann auch der ach so hippe Apfel-Computer seine Herkunft nicht mehr verleugnen und zeigt recht unverfroren seine UNIX-Wurzeln in bester Matrix-Manier. Ist halt doch nur ein Computer.
Wie es dazu kam? Naja… öööh… sprech ich nicht so gerne drüber… ;) … ääh… ich hab ihn während nem Update ausgeschaltet, weil ich weg musste und ihn mitnehmen wollte. Blöde Idee, ich weiß.
Nicht so schlimm, wird der Eine oder Andere sagen, es gibt ja die Time Machine. Stimmt, sage ich. Allerdings war die nicht mehr so  ganz auf dem neuesten Stand, da ich zur Zeit viel Videomaterial auf dem Rechner habe. Das hätte meine Time Machine Platte schlichtweg gesprengt. Daher habe ich schon länger kein Backup mehr gemacht, bzw. machen lassen.
Blöd…

Nun hat man also nen Rechner, der zu nichts wirklich sinnvollem mehr in der Lage ist. Folgendes Video Zeigt, was er noch konnte:

Kernel Panic Macbook from byoil on Vimeo.

Um es besser lesen zu können, hier noch ein Bildchen:

Kernel Panic

Tja, schade. Nichts ging mehr. Alle Apfel-Standard-Tricks haben nichts mehr geholfen. Man sitzt also da, starrt die blöde Kiste an, weiß genau “Da drin sind Sachen, die ich eigentlich noch brauche!!”, zeitgleich geht einem aber durch den Kopf  ”Aber einfach so komm ich da erstmal nicht dran!”
Nicht? Doch! Es lebe der Target-Disc-Mode. Der hat nämlich erschreckend wenig mit irgendeiner Systemsoftware zu tun. Das macht EFI für uns und daher funktioniert er auch noch. Und plötzlich haben wir eine sündhaft teure externe Festplatte mit Display, Tastatur und Trackpad und kommen problemlos an unsere Daten ran. Jucheee!! Das rumbrüllen, Möbel kicken und Lari anmaulen hat ein Ende; der Tag ist gerettet… :-)

Wir lernen wieder einmal:
Ein Mac ist auch nur ein popliger Computer, der abstürzen und den man schrotten kann. Aber er machts einem manchmal einfach ein bisschen einfacher alles wieder gerade zu biegen.

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Narcoleptic PowerBook

So nennt man das Symptom eines aus heiterem Himmel einschlafenden und oft nur widerwillig auch wieder aufwachenden PowerBooks. Oftmals geht es soweit, dass das Book wirklich alles 5 Sekunden wieder einschläft. Ein Arbeiten wird somit unmöglich. Warum hatte ich damit zu tun? Ganz einfach: Das PowerBook meiner Schwester hatte eben dieses Problem. Nach einem bisschen Google-Recherche stellten wir fest, wir sind nicht allein.
Beispiele hier, hier, hier, hier und hier.

Aber woher kommt das? Die Erklärung ist fast ein bisschen zu einfach:
Einer der Temperatursensoren in den betroffenen PowerBooks, eigentlich immer der unter dem Touchpad, ist kaputt und liefert immer mal wieder oder eben dauerhaft viel zu hohe Temperaturwerte. Diese wiederum veranlassen den zuständigen Controller-Chip zu glauben, das halbe Book würde schon in Flammen stehen und als Resultat daraus wird eine Art Not-Abschaltung eingeleitet. Also geht es wieder aus. Hat der Sensor gerade mal Bock auf echte Temperaturangaben, dann lässt es sich auch wieder einschalten, anderenfalls nicht.
In dem Fall hier lieferte der Sensor meist garkeine Werte mehr und eben nur manchmal die Falschen. Es kann aber bei euch auch sein, dass er die korrekten Werte anzeigt und nur manchmal unmerklich oben rausschießt. Ihr könnt das mit irgend einem Temperatur-Tool prüfen. Zum Beispiel mit iStat Menues.

Welche Books betriffts?
Mir ist es bislang nur von G4 PowerBooks bekannt. Hier hauptsächlich die Aluminium PowerBooks. Dort aber querbeet. Daher unterscheiden sich oft auch die Bilder vom Innenleben, da das Phänomen ja verschiedene Revisionen überspannt.
In diesem konkreten Fall wars ein PowerBook G4 15″ mit 1,67 GHz.

Aber nun, was tun?
Erstmal alles andere ausschließen und die komplette Ich-helfe-meinem-Apfel-selbst-Äktschen durchmachen, sprich:
Rechte Reparieren, Volume reparieren, PRAM und NVRAM-Reset und den PMU-Reset. Wenn auch der PMU-Reset nichts hilft und euch die Kiste immer noch andauernd wegpennt, ist es mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit der kaputte Temperatursensor.
Wie gewöhne ich dem Sensor das Spinnen ab? Ich schicke ihn einfach in den Ruhestand in dem ich ihn aus dem Rechner entferne. “HUCH DA DRIN? ENTFERNEN? DAS GEHÖRT DA DOCH HIN!! UND WIE KOMM ICH DA ÜBERHAUPT REIN UND SOWIESO…” keine Angst. Funktioniert. Im Gegensatz zu dem kaputten Sensor. Was kaputtes brauchen wir da drin nun wirklich nicht. Das PowerBook meiner Schwester läuft seitdem wieder einwandfrei. Trotzdem aber vorweg:

Wenn ihr noch Garantie auf der Kiste habt (eher unwahrscheinlich) oder wenn euer Apple Care noch läuft (schon eher möglich), dann lasst das am besten den Apple-Service machen. Ihr verliert beim öffnen des Books selbstverständlich jegliche Garantieansprüche. Gibts die sowieso nicht mehr, kann man es wagen. Trotzdem passiert das alles auf eigene Gefahr. Ich habe euch nicht dazu angestiftet!
Aber wir verstehen uns, nichtwahr? Ihr wisst ja wie es ist: Einmal zu viel Kraft, mit dem Schraubenzieher abgerutscht und plötzlich ist noch viel mehr im Eimer.

Ihr wollt nun also das Unglücksdingens da rausholen? Aber wisst nicht wie ihr da reinkommt? Erstmal ein ordentliches Backup aller Daten machen, man weiß ja nie. Danach kanns aber losgehen. Rein da! Aber wie? Kein Problem: ifixit.com hilft. Für das 15″ Powerbook zum Beispiel hier. Aber Vorsicht, hier gibt es auch drei unterschiedliche Versionen, abhängig vom verbauten Prozessor und dem Bluetooth-Chipsatz. Man kann auf der Seite aber auch nach der Seriennummer eures Books suchen, dann wisst ihr ganz genau, welcher Guide für euch gut ist. Was ihr braucht, sind die “Free Fixit Guides” und darin den Part “Upper Case”. Das sagt euch, wie ihr den Deckel runter bekommt. Das passende Werkzeug, zumindest die entsprechenden schraubendreher (Kreuzschlitz und Torx) wären sehr hilfreich. Der gut sortierte Baumarkt eures vertrauens hat dermaßen viel davon, dass er welche verkaufen muss.
An dieser stelle ein kleines Beileid an diejenigen, die ein G4 PowerBook 15″ 1,5 GHz mit Bluetooth 1.1 öffnen müssen. Es geht, aber es ist ein mords Müll. Ihr braucht viel Geduld, da der Deckel an einer Metall-Lasche wirklich verdammt fest hängt. Ich musste so eins nämlich auch schonmal öffnen. ;)

Aber schreiten wir zur Tat.
So sah das dann bei mir aus (PowerBook G4 15″ mit 1,67 GHz, Low-Res):

Chaos 1Chaos 2Deckel von untenNoch näher...Ganz nahFreue Platz

Der kaputte Sensor ist sehr klein und befindet sich immer in der Nähe des Touchpads. Meist auch im Bereich dieses Flachbandkabels. Trotzdem unterscheidet sich seine genaue Position von Revision zu Revision. Was scheinbar bei allen Revisionen gleich ist, ist die Bezeichnung “U1″ in der Nähe.
Wie bekommt ihr aber nun das Teil weg?

Zu allererst, bevor ihr da irgendwo reifasst, am besten noch bevor ihr überhaupt das gehäuse öffnet, Erdet euch! Die Pros haben da so ein Erdungsarmband, bei den normalos tuts auch der beherzte Griff an den Heizkörper oder eben an irgendwas geerdetes. Wasserhahn oder so. Danach dann eben nicht mehr großartig rumlaufen oder mit den Füßen auf dem Boden scharren, ne is klaar?

Jetzt aber los, nur womit?
Nun, man kann da mit nem Lötkolben dran. Im normalfall ist aber die Spitze eures Lötkolbens um einiges größer als der komplette Sensor. Bei dem solltet ihr aber eigentlich nur seine 5 Füßchen ablöten, nicht gleich alles totschmelzen. Was besser funktioniert, so war es zumindest bei mir, ist der Cutter. So ein Messerchen, ihr kennt es, das man so ausfahren und einzelne stückchen von wegbrechen kann. Sowas hier.
Damit kann man recht einfach die einzelnen Füßchen wegklippen und danach den kleinen Sensor-Chip rausheben.
Aber Vorsicht, egal ob mit Lötkolben oder Cutter, passt sehr genau auf, was ihr da tut. Ihr arbeitet auf der Rückseite des Touchpads, meist direkt auf dem orange-braunen Flachband-Leiterkabel, über den auch andere, wirklich wichtige Dinge laufen. Zum Beispiel das gesamte Touchpad, der Einschaltknopf und bei manchen Revisionen auch die Tastatur. Wenn ihr da zu weit oder zu tief schneidet, oder mit eurem Lötkolben die halbe Umwelt davonschmelzt, dann ist danach nicht mehr viel mit PowerBook benutzen. Daher immer schön vorsichtig agieren und vielleicht nicht gleich alles an Kraft einsetzen, was euch zu Verfügung steht. Dann klappt das auch.
Wenn ihr das Teil raus habt, klebt am besten was über die überbleibsel. Also die Kontakte,an denen der Sensor mal saß. Ein Streifen Tesa oder besser Isolierband. Nicht das da noch irgendwas drankommt und dadurch nen Kurzschluss verursacht wird. Wollen wir ja nicht. Und jetzt müsst ihr nur noch die Kiste wieder zusammenbauen und euch daran freuen, dass sie nicht mehr andauernd wegpennt.

Nun allen Mut zusammennehmen ein herzliches TSCHAKKA in die Welt rufen und ab ans Werk. Ich wünsch euch viel Glück. Und nicht abschrecken lassen. Ist einfacher als es sich anhört. Eure Ergebnisse dürft ihr sehr gerne in den Kommentaren kund tun.
TSCHAKKA!

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Barcamp in Furtwangen = FuCamp

Zu allererst:
Ja ich schäme mich, ich hab mal wieder ewig auf mich warten lassen mit dem Beitrag hier.
Das FuCamp war mittlerweile vor fast drei Wochen. Unsagbar schändlich. Ist aber auch alles so turbulent hier… :)

Aber wie gesagt FuCamp. Was ist das? Die Überschrift bringt etwas Licht ins Dunkel, oder eben auch nicht. Was um des Himmels willen ist ein Barcamp? Bittesehr, bittegleich, Wikipedia weiß bescheid. Und ein eben solches Barcamp war auch das an der Hochschule Furtwangen im schönen Schwarzwald. Aufgrund der Location “FuCamp” genannt und die Kukuksuhr im Logo.

FuCamp-Logo

Stattgefunden hat das Ganze über das Wochenende vom 22. – 24. Mai.
Am Freitagabend angereist gab es erst mal ein gediegenes Beisammensein, Meet and Greet mit feinem Gegrille. Dazu muss man sagen, ich hab mal in Furtwangen studiert. Da fällt das Treffen mit den alten bekannten natürlich um einiges deftiger aus und auch die ganze Location sorgt natürlich für Erinnerungen an die guten (nicht all zu) alten Studentenjahre. Das gesammte FuCamp fand nämlich in den Gebäuden und Räumen der Fakultät “Digitale Medien” statt, welche das FuCamp auch finanziell ordentlich unterstützt hat. Aber wie gesagt, ein toller Einstieg. Einen Haufen Bekannte und auch unbekannte treffen und schonmal Vorfreude auf den nächsten Tag anstauen. Genächtigt haben Lari und ich bei @dom__dom. War auch super. Außer dem mühsamen Aufpumpen der gigantischen Luftmatratze… :) Immerhin blieb besagte Luft auch drin.

Am nächste morgen gings dann auch schon um 9 Uhr los mit dem Frühstück im I-Bau. Alles da, was das Herz begehrte. Sogar Nutella und frische Brötchen. TOLL!! Um 10 Uhr dann eine Vorstellungsrunde an der wirklich alle Teilnehmer mitgemacht haben. Ich als Barcamp-Neuling konnte mir garnicht vorstellen, dass wirklich jeder was zu sich sagen sollte. Wurde aber gemacht. Danach wurden die einzelnen Sessions vorgestellt, so dass um 11 Uhr mit dem ersten Block Sessions begonnen werden konnte. Auf nem Barcamp heißt ein solcher Session-Block “Slot”.

Hier mal der Sessionplan vom Samstag:

RaumKinzigtalHimmelreichWutachschluchtGlottertalHöllental
11 UhrSystemkomplexitätTwitterSEOE-Learning 2.0Community Based TV
12 UhrDistributed Social NetworksWeblog CheckGeocachingSocial Media für VerlageRuby on Rails
14 UhrHackintoshProjectmanagement mit ScrumBooks 4 Freakssize does matter - BrowserstatistikenVariablen in Axure
15 Uhr4 chanGetting things donePolitik und Blogs in FrankreichWolfram AlphaMobile Mining
16 UhrBlinde am PCkleine RechnerPokenCharity ProjectFacebook Public Profiles
17 UhrKollaborative GeodatenFacebook friends in real life?

Im ersten Slot war ich mit Lari in der Twitter-Session. Die war dann allerdings doch ein bisschen zu Basic. Man twittert ja schließlich schon seit geraumer Zeit. Community Based TV hätte mich dann doch wohl ein bisschen mehr interessiert. Naja. Kann man ja nicht wissen. Bei Community Based TV wurde wohl ausführlich make.tv betrachtet. In der kleinen Pause vor dem nächsten Slot rannte dann auch schon der Erste mit Webcam auf dem Kopf und Laptop im Rucksack durch die Gänge des I-Baus. Bin von sowas ja immer sehr schnell sehr begeistert… :)
Danach gabs dann eine Session über Ruby on Rails. Domdom war rech tbegeistert davon und hat mich angestiftet. Als wir aber erfuhren, dass das Publishing der Rails-Anwendungen doch sehr spezielle Software auf dem Server voraussetzt wollten wir uns dann doch eher wieder Cake PHP zuwenden… :)
Dann folgte erstmal lecker Essen. Wir wurden vom Restaurant Waldrast beliefert. War wirklich sehr lecker. Ich weiß leider nicht mehr was es an welchem Tag genau gab. Vielleicht gibts es Kommentatoren die das noch zusammenbekommen. :) Immerhin hab ich mal ein schlechtes Handybild davon gemacht:

Essen auf dem Fucamp

Nach dem Essen machte sich das Hackintosh-FIeber breit. Es gab eine Session darüber, wie man auf sein schickes kleines Netbook am besten OS X drauf bekommt und wie sich das dann auch anfühlt. Sollte man sich wirklich mal überlegen… ;) Danach hab ich mir noch angeguckt was Wolfram Alpha eigentlich taugt. Eine Art Suchmaschine die menschliche Semantik in Fragen versteht und einem zum Beispiel sagen kann, wie das Wetter an seinem Geburtstag war. Oder wieviele Leute in New York gewohnt haben während John F. Kennedy erschossen wurde. Nicht wirklich nötig aber technisch sehr spannend und zukunftsweisend.
Haben wir fipsy gelauscht, wie er uns was zu Facebook Public Profiles erzählt hat. Wollte sowas eigentlich mal für radiofips einrichten. Dann war der 16 Uhr-Slot eigentlich auch schon zu Ende. Es wurde aber wegen der vielen Sessions noch ein 17 Uhr-Slot angefügt. Hier hab ich noch kurz was über das Openstreetmap-Project zu mir genommen.
Jetzt gabs erstmal Abendbrot, auch Vesper genannt. Dachten wir. Aber hier kamen wieder die Kollegen von der Waldrast angefahren und haben uns mit leckerem, warmen Essen verwöhnt. Danach gabs wieder viel Zeit zusammen zu sitzen, zu plaudern und Spaß zu haben. Hier können dann auch mal solche Dinge hier bei rauskommen:
(vorsicht – äußerst Sinnfrei!!!)

FuCamp, Sonja und der rosa Bagger from byoil on Vimeo.

Allerdings hatte ich noch eine Session für Sonntag vorzubereiten. Schiri und ich wollten die Fucamp-Teilnehmer über professionelles aber trotz allem günstiges Radio-Playout aufklären. Ich hab ja fast täglich damit zu tun und Schiri ist ja gerade dabei an der Hochschule Furtwangen ein Studenten-Radio aus dem Boden zu stampfen. Von daher ganz aktuell. Wir wollten also Die Radio-Automation mAirList ein bisschen vorstellen und zeigen, was sie denn so kann. Wir haben dann um 22 oder 23 Uhr auch mal damit angefangen. :) Aber hat alles toll geklappt. Die Nacht war eben bisschen kurz. Aber hat gereicht.
Nach wenigen Stunden auf der besagten Turbo-Luftmatratze gings wieder um 9 Uhr zum feinen Frühstück. Danach wurden wieder die Sessions vorgestellt. Es wurden extra ein paar eher technische Sessions gewünscht. Meiner meinung hat unsere mAirList-Session da wunderbar reingepasst. Der Plan sah am Sonntag aus wie folgt:

RaumKinzigtalHimmelreichWutachschluchtGlottertalHöllental
11 UhrProfessionelles Radioplayout für kleines Geld mit mAirListgläserne BürgerSmarte Produkte - Konzept und Realisierungfreie WebsucheChina
12 UhrTwitter Session 2.0Laptops in VorlesungenDas schlimmste an Zensur ist...Getting things done II
14 UhrCloud Computing mit AmazonUsability TestingHow to Barcamp?Social MediaInstructional Design - Didaktik in E-Learning
15 UhrAdobe AirEthnik Club Cultures - social and virtual spaceSocial music distributionGoogle Base OptimierungSemantik in HTML
16 UhrDrupal3D / MayaPhoto SessionUniversity LipDubIT Seminare

Gleich mal morgens die erste eigene Session gehalten. Dazu muss man sagen, dass das bei nem Barcamp auch eigentlich erwartet wird. Jeder der kommt sollte auch eine Session halten. “No Tourists” das Motto. Also nicht nur zum gucken kommen, auch was machen. Aber wie gesagt. Session. Bisschen mAirList vorgestellt. Manchen vielleicht ein bisschen zu flapsig. Aber ich war der Meinung das einige andere Vorträge unnötig steif waren. Schiri auch, also haben wir das Gegenprogram gestartet. Feedback gabs keine… :) Soviel ich weiß, wurde die Session auch aufgezeichnet, von daher immer mal wieder hier nachschauen. Hat aber Spaß gemacht.
Danach gabs für mich die Fortsetzung der Twitter-Session vom Tag davor. Dort kam man dann auch endlich mal auf die Details zu Sprechen, was ich am Tag davor ja vermisst habe. War nicht schlecht. Und schon waren wir wieder beim feinen Mittagessen angelangt. Und irgendwie war auch ein bisschen die Luft raus. Daher haben wir den Mittag ein bisschen friedlicher angegangen. Mit bisschen auf der Wiese liegen und entspannen. Das Wetter hat wunderbar dazu eingeladen. Hier die Beweisfotos:

Lari auf WieseKleeblatt vor dem I-BauI-Bau hinter dem Kleeblatt

Muss man ja schließlich ausnutzen, wenn in Furtwangen mal die Sonne scheint und es sogar warm ist. Ist man ja nicht gewohnt.
Den mittag über gab es noch eine kleine Diskussionsrunde mit Schiri zum Thema “Blogs vs. Qualitätsjournalismus”. Wurde eine recht spannende Diskussion. Zudem habe ich mir im letzten Slot noch die 3D / Maya-Session mit Domdom angeguckt. Dann war das FuCamp auch fast schon zu Ende. Wir haben noch ein Gruppenfoto gemacht. Und dann sind viele auch schon wieder abgereist.

Um hier mal ein kleines Fazit zu verfassen:

Schön wars!

Es hat wirklich alles gepasst. Die Orga war der Hit. Ich hatte allerdings auch keinen vergleich. Es war ja wie gesagt mein erstes Barcamp. Aber es lief einfach alles rund, es gab von allem genug und von einem normalen Teilnehmer konnten keinerlei Probleme festgestellt werden. SUPER!! Ganz großes Lob an das Orga-Team. Ob ich mal wieder auf ein BarCamp gehen werde steht offen. Es war halt schon was ganz besonderes auf der alten Hochschule zusammen mit vielen alten bekannten und irgendwie steht und fällt alles ein bisschen mit den Leuten dort. Trotzdem gefällt mir das Konzept des Zuganges zu und der Austausch von Informationen und neuen Technologien. Man ist immer auf dem neusten Stand und rostet im betreffenden Themengebiet nicht ein. Außerdem war das Fucamp keinem besonderem Thema zugeschrieben. Es durften also durchaus auch Sessions vorkommen, die nichts mit Web und IT zu tun hatten. Es gab zum Beispiel am Sonntagmittag auch eine Impro-Theater-Session und auch sonst waren einige Diskussionsrunden zu Gesellschaftsthemen am Start. Also eine feine Sache, die eigentlich jeder mal mitgemacht haben sollte. Zum Schluss vielleicht noch ein kleines Video von Schwan, welches das Wochenende recht fein zusammenfasst:

FuCamp 2009 from schwan on Vimeo.

Soweit zum Fucamp. Wer also mal Lust auf ein anderes Barcamp hat, gerne bei mir melden. Zusammen machts unter vielen Fremden sicher noch ein bisschen mehr Spaß… :)

Große Ansammlungen von Bildern vom Fucamp wie immer auf flickr:)

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